Entgiftung: Giftstoffe und Belastung mit Leicht- und Schwermetallen

Giftstoffe und Belastung mit Leicht- und Schwermetallen

Im täglichen Leben kommt es zu einer zunehmenden Exposititon zu Giftstoffen, Leicht- und Schwermetallen sowie Elektrosmog. Dadurch gerät der Körper aus dem Gleichgewicht und es werden Krankheiten der Weg gebahnt.

Dabei spielt die körperliche Disposition eine wichtige Rolle:

  • So kommt es bei Kindern über eine höhere Resorption und Atemfrequenz sowie bei älteren Menschen hingegen über eine nachlassende Ausscheidung und Abwehrfunktion zur Anreicherung von giftigen Substanzen.
  • Stress, schlechte Ernährung, andere Erkrankungen sowie Einschränkung der körpereigenen Entgiftungsvorgänge beeinflussen das Krankheitsgeschehen weitergehend.
  • Dabei kommt es durch eine vitalstoffarme Ernährung, insbesondere mit später Zufuhr von Zucker, Fett und Eiweiß bei gleichzeitig geringer Flüssigkeitszufuhr zur Übersäuerung der Gewebe.
  • Die Folge ist eine Erhöhung der Löslichkeit von Gift- und Schadstoffen und deren Ablagerung vorrangig im Fettgewebe, wo sie einer Ausscheidung schlecht zugänglich sind.   

Die Anreicherung von Schwermetallen erfolgt bevorzugt im zentralen Nervensystem, Knochen, Nieren, Leber und Bauchspeicheldrüse.

Eine Aufnahme diverser Leicht- und Schwermetalle erfolgt u.a. aus

  • dem Trinkwasser (Bleirohre)
  • Zahnersatzmaterialien (Amalgam, Quecksilber)
  • Industrieemissionen, Verbrennungsanlagen
  • aus Anreicherung in Böden und Gewässern mit Folge der Mineralstoffverarmung (Pestizide, Dünger (Phosphate), Klärschlamm, saurer Regen)
  • Rauchen (Cadmium)
  • Impfstoffe und Verpackungsmitteln (Aluminium)
  • Schmuck (Kobalt, Nickel, Silber)
  • Färbemitteln (Kobalt)

Die Wirkung von Schwermetallen kommt zu Stande durch Bindung an Proteinstrukturen von Geweben und Enzymen, und dabei insbesondere an Enzyme des körpereigenen Reparatur- und Entgiftungssystems. Der stärkere Anfall an Radikalen und Stoffwechselstörungen führt zu Störungen im Energiestoffwechsel sowie zur Schädigung von Zellen des Gewebes, Erbgutes, Nerven- und Immunsystems mit der Folge von Gewebealterung, Autoimmunerkrankungen und Tumorentstehung. Wechselwirkungen mit essentiellen Mikronährstoffen wie Calcium, Eisen, Zink und Selen reduzieren deren Aufnahme mit Folge von Stoffwechselstörungen.

Schwermetallbelastungen zeichnen sich durch eine diffuse Symptomatik aus:

  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • ADHS- Symptomatik
  • hormonelle Störungen
  • Blutbildveränderungen
  • Nierenfunktionsstörungen
  • immunlogische Störungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Stoffwechselstörungen
  • Organfunktionsstörungen
  • chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit
  • Schleimhautschäden mit Folge von Pollen- und Nahrungsmittelallergien u.v.a.m..

Nach eingehender diagnostischer Sicherung etwa einer Schwermetallbelastung kann eine Therapie eingeleitet werden:

Sinnvoll ist neben einer antientzündlichen Ernährung eine Stabilisierung des Darmmilieus und Optimierung des Säure-Basen-Haushaltes, welches zur Förderung der Ausscheidung von Giftstoffen über Stuhl und Urin führt. Des Weiteren die Gabe von pflanzlichen Präparaten, wie etwa Löwenzahn, Mariendistel, Artischocke, Goldrute, Bärlauch sowie Algen kombiniert mit der Gabe von Mikronährstoffen.

Eine zwischenzeitliche Entsäuerung fördert die Ausscheidung von basischen und sauren Stoffen.

Zur weiteren Entgiftung kann u.a. eine Chelat-Therapie zur Anwendung kommen („Chele“ gr. = Schere, Krebsschere).

Dabei wird im Rahmen einer Infusion mittels Komplexbildnern mit großer Bindungsfähigkeit, wie z.B. EDTA (Ethylendiamintetraessigsäure) und DMSA (Dimercaptobernsteinsäure), eine Entgiftung toxisch wirkender Metalle eingeleitet, die dabei zu einem Komplex abgebunden und über Niere ausgeschieden werden. Diese Infusion erfolgt in Kombination mit anderen Mineralstoffen und Vitaminen.

Indikationen zur Chelat-Therapie sind:

  • Schwermetall-Belastungen
  • Gefäßerkrankungen wie bei Arteriosklerose,  koronare Herzerkrankung, Schlaganfall, Diabetes mellius, Durchblutungsstörungen
  • Chronische und wandernde Schmerzen, Fibromyalgie, Arthritis, Arthrosen, Rheuma, Sclerodermie
  • Chronisches Müdigkeitssyndrom, Vergesslichkeit, Polyneuropathie, ADHS, Burnout-Syndrom, Morbus Parkinson, Morbus Alzheimer, Multiple Sclerose, Restless legs-Syndrom, Depressionen
  • Erektile Dysfunktion (Potenzstörungen), Kinderwunsch, Hormondrüsenstörungen, Schilddrüsenerkrankungen.
  • Degenerative Augenerkrankungen, Maculadegeneration, Tinnitus, Hörschwäche, Migräne
  • Infektneigung, Immunstimulation, Krebsvorbeugung,  Allergien
  • Neurodermitis, Psoriasis (Schuppenflechte)
  • Prävention, Anti-Aging, Raucher

Die Chelattherapie wird in mehreren Sitzungen durchgeführt und der Patient kann während der Infusionen problemlos lesen, essen oder arbeiten.

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